Ungleichheitsbereinigter Index (HIDI)
der menschlichen Entwicklung
Der Ungleichheitsbereinigte Index der menschlichen Entwicklung
(englisch Inequality-adjusted Human Development Index, kurz
IHDI) ist ein erweiterter „bereinigter“ Index der menschlichen
Entwicklung (HDI: Human Development Index), der die
Ungleichheiten innerhalb der einzelnen Länder berücksichtigt. Der
IHDI ist ein Indikator für menschliche Entwicklung, der Ungleichheit
in Bildung, Gesundheit und Einkommen einschließt. Je größer die
Ungleichverteilung, desto niedriger ist der IHDI im Vergleich zum
HDI. Beide Indizes werden in jährlichen Reports veröffentlicht vom
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP).
Der Index erfasst den HDI der Durchschnittspersonen in der
Gesellschaft, der geringer ist als der aggregierte HDI, wenn die
Verteilung von Gesundheit, Bildung und Einkommen rechtsschief ist.
Unter vollkommener Gleichheit sind HDI und IHDI gleich; je größer
der Unterschied zwischen beiden, desto größer die Ungleichheit. Der
IHDI wird für rund 150 Länder geschätzt und erfasst die Verluste in
der menschlichen Entwicklung aufgrund der Ungleichheit in
Gesundheit, Bildung und Einkommen. Die Unterschiede in allen drei
Dimensionen reichen von unter 5 % (Slowenien) bis über 40 %
(Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mosambik, Südsudan, Angola,
Komoren).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ungleichheitsbereinigter_Index_der_menschlichen_Entwicklung,
abgerufen 04/26, s. dort auch Liste der Länder nach dem IHDI 2022
Siegfried
Trapp
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