Meine Kinder haben keine Freunde, die mit ihnen im Park spielen dürfen. Emil von nebenan wird mit 8 Jahren noch jeden Morgen von der Mutter bis zur Schule gebracht. Als mein Sohn zum Geburtstag neulich Hockey spielen wollte (Die Schläger waren aus Plastik und Gummi und die Bälle leichte mit Löchern.) ernteten wir unverständliche Blicke der anderen Eltern "Tom hat seinen Mundschutz nicht dabei." "Was, wenn einer den Ball abbekommt?" "Hockey, na dann viel Spaß." Claudia bekommt Nachhilfe, weil sie in Mathe nur eine Zwei geschrieben hat. ... Ich könnte die Beispiele aus dem Buch locker weiterführen. Lauter überängstliche Eltern, die ihre Kinder vor allem beschützen wollen. Was hatten wir dagegen eine schöne Kindheit mit Freiheit, Abenteuern und natürlich der einen oder anderen blutigen Nase. Was mir im Buch fehlt, sind ein paar Anregungen die damals und heute verknüpfen. Ich halte zum Beispiel nichts davon, Spielkonsolen als Teufelszeug abzutun und meinen Kindern das Spielen damit zu verbieten. Die Dinger gehören in unsere Zeit und wir Erwachsenen müssen genauso lernen damit umzugehen, wie unsere Kinder. Doch was ist der richtige Umgang damit? Und wie überzeuge ich die Mutter von nebenan, dass im Park nicht an jeder Ecke ein Perverser auf ihr Kind lauert? Wie bringe ich dem Vater von Tom bei, dass es völlig normal ist, wenn man beim Sport auch mal einen blauen Flecken bekommt? Text-Quelle: www.amazon.de/Eltern-brauchen-Grenzen-Lasst-Kinder, Uli Hauser, Kundenrezension von Klaus Meier (Hamburg)
Siegfried Trapp
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Meine Kinder haben keine Freunde, die mit ihnen im Park spielen dürfen. Emil von nebenan wird mit 8 Jahren noch jeden Morgen von der Mutter bis zur Schule gebracht. Als mein Sohn zum Geburtstag neulich Hockey spielen wollte (Die Schläger waren aus Plastik und Gummi und die Bälle leichte mit Löchern) ernteten wir unverständliche Blicke der anderen Eltern "Tom hat seinen Mundschutz nicht dabei." "Was, wenn einer den Ball abbekommt?" "Hockey, na dann viel Spaß." Claudia bekommt Nachhilfe, weil sie in Mathe nur eine Zwei geschrieben hat. ... Ich könnte die Beispiele aus dem Buch locker weiterführen. Lauter überängstliche Eltern, die ihre Kinder vor allem beschützen wollen. Was hatten wir dagegen eine schöne Kindheit mit Freiheit, Abenteuern und natürlich der einen oder anderen blutigen Nase. Was mir im Buch fehlt, sind ein paar Anregungen die damals und heute verknüpfen. Ich halte zum Beispiel nichts davon, Spielkonsolen als Teufelszeug abzutun und meinen Kindern das Spielen damit zu verbieten. Die Dinger gehören in unsere Zeit und wir Erwachsenen müssen genauso lernen damit umzugehen, wie unsere Kinder. Doch was ist der richtige Umgang damit? Und wie überzeuge ich die Mutter von nebenan, dass im Park nicht an jeder Ecke ein Perverser auf ihr Kind lauert? Wie bringe ich dem Vater von Tom bei, dass es völlig normal ist, wenn man beim Sport auch mal einen blauen Flecken bekommt? Text-Quelle: www.amazon.de/Eltern-brauchen- Grenzen-Lasst-Kinder, Uli Hauser, Kundenrezension von Klaus Meier (Hamburg)
 
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