Siegfried Trapp
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 Die Publikumsbeschimpfung ist eine vermeintlich ungeeignete Art, den Wähler zur Vernunft zu bringen. Sie besteht aus mehreren Redebeiträgen, wird nicht gespielt, sondern gesprochen („Sprechstück“), und wird vermutlich nie uraufgeführt. Die Publikumsbeschimpfung ist Ausdruck einer Ablehnung der seit den 1990er Jahren vorherrschenden Politikformen und ihrer Themen. In besonders krassem Gegensatz steht es zu dem Politikgebaren mit seinen nüchtern-didaktischen Ansätzen. Es geht darum, Nachdenken über egoistische Gesellschaft und weit rechts oder links liegendes Wahlverhalten zu fördern. Insbesondere das Geschehen zwischen Redner und Publikum bei einer Wahlveranstaltung steht im Zentrum des Interesses. Dazu verzichten die Redner auf die bei Wahlveranstaltungen üblichen Elemente, bzw. kehren sie um: Zum Beispiel betritt ein Redner die Bühne unvermittelt aus dem Publikum heraus. Der Sprachrhythmus des Auftritts, der zum Teil aus verkürzten Sätzen besteht, zeigt sich beeinflusst von der seit mehreren Jahren zu beobachteten Verminderung der Aufmerksamkeitsspanne. Ziel ist es auch, dass Politiker sagen; „Wissen Sie, was ich von Ihnen gelernt habe? – Die Publikumsbeschimpfung!“ Die Publikumsbeschimpfung beginnt mit den Zeilen: Sie werden keine übliche Wahlkampfrede sehen. Ihre Schaulust wird nicht befriedigt werden. Sie werden keine Versprechen sehen. Hier wird nichts versprochen werden. Es treten zwei namenlose Redner ohne besondere Bekanntheitsgrad auf und sprechen das Publikum, das sich vor ihnen befindet, direkt an: Wir sprechen nur.  Damit ist bereits gesagt, dass das Ganze keine Handlung im klassischen Sinn bereithält. Es geht vielmehr darum, sich mit dem Wähler auseinanderzusetzen. Die Redner gehen im weiteren Verlauf der Reden zunächst auf etwaige individuelle Befindlichkeiten beim Publikum ein und sprechen es direkt an, allerdings ohne es dabei zu beschimpfen. Mit der eigentlichen Publikumsbeschimpfung, die nur den letzten Teil der Veranstaltung bildet, soll nach vorherigem Bekunden der Redner eine gewisse Unmittelbarkeit hergestellt werden: Das Publikum wird mit allerlei Unerfreulichem betitelt, das zu einem nicht kleinen Teil konkret auf das jüngere deutsche Wahlverhalten seit 2017 anspielt, z. B. ihr Anhänger von Rattenfängern, ihr Wutbürger, ihr Klimaleugner, ihr Egoisten und Realitätsverdränger. Nach den Beschimpfungen wird dem Publikum von den Rednern eine gute Nacht gewünscht und lauter Beifall geklatscht. Quelle: Wikipedia, verfremdet
Bildquelle: ChatGPT
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 Die Publikumsbeschimpfung  ist eine vermeintlich ungeeignete Art, den Wähler zur Vernunft zu bringen. Sie besteht aus mehreren Redebeiträgen, wird nicht gespielt, sondern gesprochen („Sprechstück“), und wird vermutlich nie uraufgeführt. Die Publikumsbeschimpfung ist Ausdruck einer Ablehnung der seit den 1990er Jahren vorherrschenden Politikformen und ihrer Themen. In besonders krassem Gegensatz steht es zu dem Politikgebaren mit seinen nüchtern-didaktischen Ansätzen. Es geht darum, Nachdenken über egoistische Gesellschaft und weit rechts oder links liegendes Wahlverhalten zu fördern.  Insbesondere das Geschehen zwischen Redner und Publikum bei einer Wahlveranstaltung steht im Zentrum des Interesses. Dazu verzichten die Redner auf die bei Wahlveranstaltungen üblichen Elemente, bzw. kehren sie um: Zum Beispiel betritt ein Redner die Bühne unvermittelt aus dem Publikum heraus. Der Sprachrhythmus des Auftritts, der zum Teil aus verkürzten Sätzen besteht, zeigt sich beeinflusst von der seit mehreren Jahren zu beobachteten Verminderung der Aufmerksamkeitsspanne. Ziel ist es auch, dass Politiker sagen; „Wissen Sie, was ich von Ihnen gelernt habe? – Die Publikumsbeschimpfung!“ Die Publikumsbeschimpfung beginnt mit den Zeilen: Sie werden keine übliche Wahlkampfrede sehen. Ihre Schaulust wird nicht befriedigt werden. Sie werden keine Versprechen sehen. Hier wird nichts versprochen werden. Es treten zwei namenlose Redner ohne besondere Bekanntheitsgrad auf und sprechen das Publikum, das sich vor ihnen befindet, direkt an: Wir sprechen nur. Damit ist bereits gesagt, dass das Ganze keine Handlung im klassischen Sinn bereithält. Es geht vielmehr darum, sich mit dem Wähler auseinanderzusetzen. Die Redner gehen im weiteren Verlauf der Reden zunächst auf etwaige individuelle Befindlichkeiten beim Publikum ein und sprechen es direkt an, allerdings ohne es dabei zu beschimpfen. Mit der eigentlichen Publikums- beschimpfung, die nur den letzten Teil der Veranstaltung bildet, soll nach vorherigem Bekunden der Redner eine gewisse Unmittelbarkeit hergestellt werden: Das Publikum wird mit allerlei Unerfreulichem betitelt, das zu einem nicht kleinen Teil konkret auf das jüngere deutsche Wahlverhalten seit 2017 anspielt, z. B. ihr Anhänger von Rattenfängern, ihr Wutbürger, ihr Klimaleugner, ihr Egoisten und Realitätsverdränger. Nach den Beschimpfungen wird dem Publikum von den Rednern eine gute Nacht gewünscht und lauter Beifall geklatscht. Quelle: Wikipedia, verfremdet  
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