Die Publikumsbeschimpfung ist eine vermeintlich ungeeignete
Art, den Wähler zur Vernunft zu bringen. Sie besteht aus mehreren
Redebeiträgen, wird nicht gespielt, sondern gesprochen („Sprechstück“), und wird
vermutlich nie uraufgeführt.
Die Publikumsbeschimpfung ist Ausdruck einer Ablehnung der seit den 1990er
Jahren vorherrschenden Politikformen und ihrer Themen. In besonders krassem
Gegensatz steht es zu dem Politikgebaren mit seinen nüchtern-didaktischen
Ansätzen. Es geht darum, Nachdenken über egoistische Gesellschaft und weit
rechts oder links liegendes Wahlverhalten zu fördern.
Insbesondere das Geschehen zwischen Redner und Publikum bei einer
Wahlveranstaltung steht im Zentrum des Interesses. Dazu verzichten die Redner
auf die bei Wahlveranstaltungen üblichen Elemente, bzw. kehren sie um: Zum
Beispiel betritt ein Redner die Bühne unvermittelt aus dem Publikum heraus.
Der Sprachrhythmus des Auftritts, der zum Teil aus verkürzten Sätzen besteht,
zeigt sich beeinflusst von der seit mehreren Jahren zu beobachteten
Verminderung der Aufmerksamkeitsspanne.
Ziel ist es auch, dass Politiker sagen; „Wissen Sie, was ich von Ihnen gelernt
habe? – Die Publikumsbeschimpfung!“
Die Publikumsbeschimpfung beginnt mit den Zeilen:
Sie werden keine übliche Wahlkampfrede sehen.
Ihre Schaulust wird nicht befriedigt werden.
Sie werden keine Versprechen sehen.
Hier wird nichts versprochen werden.
Es treten zwei namenlose Redner ohne besondere Bekanntheitsgrad auf und
sprechen das Publikum, das sich vor ihnen befindet, direkt an: Wir sprechen nur.
Damit ist bereits gesagt, dass das Ganze keine Handlung im klassischen Sinn
bereithält. Es geht vielmehr darum, sich mit dem Wähler auseinanderzusetzen.
Die Redner gehen im weiteren Verlauf der Reden zunächst auf etwaige
individuelle Befindlichkeiten beim Publikum ein und sprechen es direkt an,
allerdings ohne es dabei zu beschimpfen. Mit der eigentlichen
Publikumsbeschimpfung, die nur den letzten Teil der Veranstaltung bildet, soll
nach vorherigem Bekunden der Redner eine gewisse Unmittelbarkeit hergestellt
werden: Das Publikum wird mit allerlei Unerfreulichem betitelt, das zu einem nicht
kleinen Teil konkret auf das jüngere deutsche Wahlverhalten seit 2017 anspielt,
z. B. ihr Anhänger von Rattenfängern, ihr Wutbürger, ihr Klimaleugner, ihr
Egoisten und Realitätsverdränger. Nach den Beschimpfungen wird dem Publikum
von den Rednern eine gute Nacht gewünscht und lauter Beifall geklatscht.
Quelle: Wikipedia, verfremdet durch ST
Bildquelle: ChatGPT
Die Publikumsbeschimpfung
ist eine vermeintlich ungeeignete
Art, den Wähler zur Vernunft zu
bringen. Sie besteht aus
mehreren Redebeiträgen, wird
nicht gespielt, sondern
gesprochen („Sprechstück“), und
wird vermutlich nie uraufgeführt.
Die Publikumsbeschimpfung ist
Ausdruck einer Ablehnung der seit
den 1990er Jahren
vorherrschenden Politikformen
und ihrer Themen. In besonders
krassem Gegensatz steht es zu
dem Politikgebaren mit seinen
nüchtern-didaktischen Ansätzen.
Es geht darum, Nachdenken über
egoistische Gesellschaft und weit
rechts oder links liegendes
Wahlverhalten zu fördern.
Insbesondere das Geschehen
zwischen Redner und Publikum
bei einer Wahlveranstaltung steht
im Zentrum des Interesses. Dazu
verzichten die Redner auf die bei
Wahlveranstaltungen üblichen
Elemente, bzw. kehren sie um:
Zum Beispiel betritt ein Redner
die Bühne unvermittelt aus dem
Publikum heraus.
Der Sprachrhythmus des Auftritts,
der zum Teil aus verkürzten
Sätzen besteht, zeigt sich
beeinflusst von der seit mehreren
Jahren zu beobachteten
Verminderung der
Aufmerksamkeitsspanne.
Ziel ist es auch, dass Politiker
sagen; „Wissen Sie, was ich von
Ihnen gelernt habe? – Die
Publikumsbeschimpfung!“
Die Publikumsbeschimpfung
beginnt mit den Zeilen:
Sie werden keine übliche
Wahlkampfrede sehen.
Ihre Schaulust wird nicht befriedigt
werden.
Sie werden keine Versprechen
sehen.
Hier wird nichts versprochen
werden.
Es treten zwei namenlose Redner
ohne besondere Bekanntheitsgrad
auf und sprechen das Publikum,
das sich vor ihnen befindet, direkt
an: Wir sprechen nur. Damit ist
bereits gesagt, dass das Ganze
keine Handlung im klassischen
Sinn bereithält. Es geht vielmehr
darum, sich mit dem Wähler
auseinanderzusetzen. Die Redner
gehen im weiteren Verlauf der
Reden zunächst auf etwaige
individuelle Befindlichkeiten beim
Publikum ein und sprechen es
direkt an, allerdings ohne es dabei
zu beschimpfen. Mit der
eigentlichen Publikums-
beschimpfung, die nur den letzten
Teil der Veranstaltung bildet, soll
nach vorherigem Bekunden der
Redner eine gewisse
Unmittelbarkeit hergestellt
werden: Das Publikum wird mit
allerlei Unerfreulichem betitelt,
das zu einem nicht kleinen Teil
konkret auf das jüngere deutsche
Wahlverhalten seit 2017 anspielt,
z. B. ihr Anhänger von
Rattenfängern, ihr Wutbürger, ihr
Klimaleugner, ihr Egoisten und
Realitätsverdränger. Nach den
Beschimpfungen wird dem
Publikum von den Rednern eine
gute Nacht gewünscht und lauter
Beifall geklatscht.
Quelle: Wikipedia, verfremdet durch ST
Bildquelle: ChatGPT