In unserer Arbeit können wir immer wieder
beobachten, wie schwierig es sich auf Seiten der Väter
gestaltet, Wege zu finden, um mit ihren Söhnen in
Kontakt zu kommen und zu bleiben, da
-) Väter und Söhne zu wenig Gemeinsamkeiten finden.
-) sich Väter manchmal ratlos im Umgang mit
Beziehung, Nähe und Gefühlen erleben und
Schwierigkeiten haben, einen konstruktiven Kontakt
zu ihren Söhnen herzustellen.
-) es ihnen schwer fällt, die Begabungen und Wert-
vorstellungen ihrer Söhne zu akzeptieren und zu
fördern.
Auf Seiten der Söhne sehen wir bei überwiegender
Abwesenheit bzw. mangelnder Präsenz der Väter
Konflikte nicht nur im Vater-Sohn-Verhältnis, sondern
auch im Verhalten des Sohnes zu seiner Umwelt. Wenn
sich die Kommunikationsfähigkeit und die Vermittlung
von Gefühlen nicht voll entfalten können, ergeben sich
häufig Beziehungsschwierigkeiten im Prozess der
Einordnung in die Gesellschaft (Schule, Lehrplatz, ?).
Als wesentlichen Ansatzpunkt für eine Intensivierung
der Vater-Sohn-Beziehung sehen wir die
Förderung der Kommunikation und das Erkennen der
Begabungen und Fähigkeiten des anderen. Mit Hilfe von
erlebnispädagogischen Angeboten möchten wir die
Verbesserung des Kontaktes zwischen Vätern und
Söhnen anregen. Dabei steht das gemeinsame Erleben,
das Voneinander-Lernen, der Austausch, das Einander-
Neu-Entdecken im Vordergrund. Abgrenzung und
Solidarität, Konkurrenz und Miteinander,
Aufgabenverteilung und Teamwork sind einige
Erfahrungen, die bei den Aktivitäten gemacht werden
können. Ziel dabei ist, eine tragfähige Beziehung
zwischen Vätern und Söhnen zu schaffen, wo Väter
stolz auf ihre Söhne sind, und umgekehrt.
Text-Quelle: Verein Hilfe für Kinder und Eltern, Kommunalstraße 2,
4020 Linz, Austria
Siegfried
Trapp
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