Kommensalismus bedeutet das Zusammenleben zweier artfremden
Organismen, bei dem einer der beiden Partner einen Vorteil aus dem
Zusammenleben zieht, während der andere Partner keinen Vorteil
erhält, aber auch nicht benachteiligt wird.
Es gibt verschiedenen Formen des Kommensalimus:
* Mitessertum :
Ein Partner beteiligt sich an dem Nahrungsüberfluss des Partners.
Ein Beispiel sind Aasfresser der Steppen, die größeren Jägern folgen
ohne ihnen das Futter streitig zu machen.
* Phoresie : Zeitweise Nutzung eines anderen Tieres als Transport-
mittel.
* Symphorismus : Lebenslange Nutzung eines anderen Tieres als
Transportmittel.
* Synökie : Nutznießung durch benachbartes Wohnen (wenn zum
Beispiel kleinere Tiere dadurch Schutz finden).
* Epökie : Wohnen auf einem anderen Lebewesen. Zum Beispiel
wachsen einige Orchideenarten auf Bäumen um bessere
Lichtverhältnisse zu erhalten, ohne jedoch diese Bäume zu
beeinträchtigen.
* Entökie : Endobiose, Einmietung, bei der sich Tiere in Körperhöhlen
anderer Tiere ansiedeln, ohne diese zu schädigen, z.B.
Würmer und Krebse in den Hohlräumen von Schwämmen.
* Metabiose : Das ist ein indirektes Nutzverhältnis. Ein Lebewesen
benutzt etwas, das von einem anderen Lebewesen
geschaffen wurde und dieses es nicht mehr benutzt. So
sind z. B Hohltauben und Grünspechte wegen ihrer
weichen Schnäbel auf den Höhlenbau anderer Arten wie
z. B. den Buntspecht angewiesen.
Text-Quelle: www.uni-protokolle.de; sachlich korrigiert und orthographisch berichtigt durch st
Ergänzung: Eine Ehe kann deshalb nicht Kommensalismus (auch nicht Symbiose)
sein, da die Definition das Zusammenleben artfremder Organismen
voraussetzt. (ST)
Siegfried
Trapp
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