Kommensalismus bedeutet das Zusammenleben zweier artfremder
Organismen, bei dem einer der beiden Partner einen Vorteil aus dem
Zusammenleben zieht, während der andere Partner keinen Vorteil
erhält, aber auch nicht benachteiligt wird.
Es gibt verschiedenen Formen des Kommensalimus:
* Mitessertum :
Ein Partner beteiligt sich an dem Nahrungsüberfluss des Partners.
Ein Beispiel sind Aasfresser der Steppen, die größeren Jägern folgen
ohne ihnen das Futter streitig zu machen.
* Phoresie : Zeitweise Nutzung eines anderen Tieres als Transport-
mittel.
* Symphorismus : Lebenslange Nutzung eines anderen Tieres als
Transportmittel.
* Synökie : Nutznießung durch benachbartes Wohnen (wenn zum
Beispiel kleinere Tiere dadurch Schutz finden).
* Epökie : Wohnen auf einem anderen Lebewesen. Zum Beispiel
wachsen einige Orchideenarten auf Bäumen um bessere
Lichtverhältnisse zu erhalten, ohne jedoch diese Bäume zu
beeinträchtigen.
* Entökie : Endobiose, Einmietung, bei der sich Tiere in Körperhöhlen
anderer Tiere ansiedeln, ohne diese zu schädigen, z.B.
Würmer und Krebse in den Hohlräumen von Schwämmen.
* Metabiose : Das ist ein indirektes Nutzverhältnis. Ein Lebewesen
benutzt etwas, das von einem anderen Lebewesen
geschaffen wurde und dieses es nicht mehr benutzt. So
sind z. B Hohltauben und Grünspechte wegen ihrer
weichen Schnäbel auf den Höhlenbau anderer Arten wie
z. B. den Buntspecht angewiesen.
Text-Quelle: www.uni-protokolle.de; sachlich korrigiert und orthographisch berichtigt durch st
Ergänzung: Eine Ehe kann allein schon deshalb nicht
Kommensalismus (auch nicht eine Symbiose) sein, da die
Definition das Zusammenleben artfremder Organismen
voraussetzt. (ST)
© strapp 2011
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Kommensalismus bedeutet das
Zusammenleben zweier artfremder
Organismen, bei dem einer der beiden
Partner einen Vorteil aus dem
Zusammenleben zieht, während der
andere Partner keinen Vorteil erhält, aber
auch nicht benachteiligt wird.
Es gibt verschiedenen Formen des
Kommensalimus:
* Mitessertum :
Ein Partner beteiligt sich an dem
Nahrungsüberfluss des Partners.
Ein Beispiel sind Aasfresser der
Steppen, die größeren Jägern folgen
ohne ihnen das Futter streitig zu
machen.
* Phoresie : Zeitweise Nutzung eines
anderen Tieres als Transportmittel.
* Symphorismus : Lebenslange Nutzung
eines anderen Tieres als
Transportmittel.
* Synökie : Nutznießung durch
benachbartes Wohnen (wenn zum
Beispiel kleinere Tiere dadurch Schutz
finden).
* Epökie : Wohnen auf einem anderen
Lebewesen. Zum Beispiel
wachsen einige Orchideenarten auf
Bäumen um bessere
Lichtverhältnisse zu erhalten, ohne
jedoch diese Bäume zu
beeinträchtigen.
* Entökie : Endobiose, Einmietung, bei
der sich Tiere in Körperhöhlen
anderer Tiere ansiedeln, ohne diese zu
schädigen, z.B. Würmer und Krebse in den
Hohlräumen von Schwämmen.
* Metabiose : Das ist ein indirektes
Nutzverhältnis. Ein Lebewesen
benutzt etwas, das von einem anderen
Lebewesen geschaffen wurde und dieses
es nicht mehr benutzt. So sind z. B
Hohltauben und Grünspechte wegen ihrer
weichen Schnäbel auf den Höhlenbau
anderer Arten wie z. B. den Buntspecht
angewiesen.
Text-Quelle: www.uni-protokolle.de; sachlich
korrigiert und orthographisch berichtigt durch st
Ergänzung: Eine Ehe kann allein
schon deshalb nicht Kommensalismus
(auch nicht eine Symbiose) sein, da die
Definition das Zusammenleben
artfremder Organismen
voraussetzt. (ST)
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