Stellen Sie sich vor:
Sie kommen nach Hause und finden ihren Mann mit einer anderen Frau im Bett. Sie
sind entsetzt, aber Ihr Mann lächelt nur und sagt mit milder Stimme: "Aber Schatz,
sie gehört jetzt zu uns. Deshalb habe ich Dich nicht weniger lieb!"
So geht es Ihrem erstgeborenen Kind.
Die Ankunft eines Geschwisterchens geht mit Schmerzen und Verlust für das
Erstgeborene einher. Sie können ihm diese Erfahrung nicht ersparen, ihm aber
helfen, sie zu verarbeiten.
Eines Tages wird Ihr Erstgeborenes vielleicht den Vorschlag machen, Ihr Baby in die
Mülltonne zu entsorgen oder anders los zu werden. Erschrecken Sie dann nicht und
reagieren Sie nicht entsetzt. Wählen Sie lieber eine ruhige Situation, um mit ihm
darüber zu reden. Sagen sie z.B. "Kleine Babys können einem schon manchmal ganz
schön auf die Nerven gehen, oder?" und lassen Sie Ihr Kind sich dann seinen Frust und
Ärger von der Seele reden. Hören Sie dann einfach nur zu und bewerten Sie nichts.
Sagen Sie ihm/ihr, wie gern Sie ihn/sie haben.
Wenn Sie ihrem erstgeborenen Kind gegenüber ein schlechtes Gewissen haben, weil
Sie es durch ein Geschwisterkind einem Teil Ihrer Aufmerksamkeit beraubt haben, ist
das Eifersuchtsdrama übrigens schon vorprogrammiert! Denken Sie lieber positiv:
Ihrem Kind konnte nichts Besseres passieren, als ein Geschwisterchen zu bekommen.
Anfängliche Anpassungsschwierigkeiten zeigen, wie richtig und wichtig es war, sich
für ein zweites Kind zu entscheiden.
Text-Quelle: www.hallo-eltern.de
Siegfried
Trapp
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